Unser Nachbardorf über den Berg: ein kilometerlanges Straßendorf in einem engen Tal, durch das einer der letzten unregulierten Flüsse des Harzes fließt. 80 Jahre lang sollte hier eine Talsperre entstehen, die Leute im Tal haben es verhindert. Geblieben sind Wasseramsel, Eisvogel, ein Freibad für drei Euro und der herzlichste Minigolf-Pavillon der Gegend.
Die Sieber entspringt im Bruchbergmoor auf 900 Metern und ist 35 Kilometer lang. Unterhalb von Herzberg versickert ein Drittel ihres Wassers im Karst und kommt in der Rhumequelle wieder heraus.
Alles liegt an der einen Straße, die durchs Tal führt.
Über 50 ausgeschilderte Wege mit zusammen rund 250 Kilometern beginnen in Sieber. Im Herbst hört man im Tal die Hirsche röhren.
Von Lonau fährt man über Herzberg ins Siebertal. Einen direkten Weg mit dem Auto über den Berg gibt es nicht, zu Fuß schon.
Am Eingang des Tals liegt der Lonauer Wasserfall, dort wo die Lonau in die Sieber mündet.
Im autofreien oberen Siebertal spazieren oder radeln, ins solarbeheizte Freibad, Minigolf spielen, im Kurpark Wasser treten und von hier aus auf den Großen Knollen oder zur Hanskühnenburg wandern.
Erwachsene 3 €, Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren 1,50 €, Kinder unter 6 frei. Geöffnet von Mai bis September, Montag bis Freitag ab 13 Uhr, am Wochenende und in den Ferien ab 11 Uhr, jeweils bis 19 Uhr.
Nein. Das Siebertal ist Naturschutzgebiet, die Verordnung verbietet das Baden im Fluss. Zum Abkühlen gibt es das Freibad und das Wassertretbecken im Kurpark.
Ja, das obere Tal ab dem Forsthaus Königshof: rund sieben Kilometer asphaltierter, autofreier Weg am Fluss, stetig leicht ansteigend.
Geplant war sie von 1908 bis 1985. Die Harzwasserwerke gaben das Vorhaben nach starkem Widerstand aus der Bevölkerung auf. Das Siebertal ist deshalb das einzige große Tal im Westharz ohne Staumauer.
Sieber liegt eine Viertelstunde von unserem Haus in Lonau. Wunschzeitraum im Kalender prüfen und unverbindlich anfragen.
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