811 Meter, ein Steinturm von 1914, die höchstgelegene Waldgaststätte im Nationalpark und die Stempelstelle 144. Von Lonau aus sind es 7,5 Kilometer bergauf, kein Parkplatz, kein Startpunkt – ihr geht aus dem Haus und seid unterwegs. Der Wanderklub Lonau macht diese Tour seit 1968 jedes Jahr.
Der Acker ist ein 13 Kilometer langer Quarzitkamm, der erste sechs Kilometer über 800 Meter bleibt. Mitten drauf steht die Hanskühnenburg – und von Lonau aus führt der Weg direkt hinauf.
Zwei Wege führen aus dem Dorf hinauf, beide treffen sich am Teilungspfahl auf 744 Metern, dann geht es über den Kamm zur Baude. Unsere Standardrunde: durchs Mariental hoch, durchs Kirchtal zurück.
Längere Varianten ab Lonau: 18 km über Dresselplatz und Seilerklippe, 21 km über Sophienklippe, Nasser Weg und Hanskühnenklippe mit 650 Höhenmetern. Alle Touren mit Karte auf unserer Wanderseite.
Die höchstgelegene Waldgaststätte im Nationalpark, ganzjährig geöffnet, getragen vom Landkreis. Die Küche ist einfach, regional und vegan – Erbsen und Linsen vom Biohof Düna, dazu Harzer Wurst, Einbecker Bier und Schierker Feuerstein für die, die es wollen.
811 Meter, Füße hoch, Suppe bestellt.



Für Tage, an denen ihr das Auto nehmen wollt, oder für Gäste, die nicht in Lonau wohnen.
Bei Schnee spurt der Nationalpark die 13,5 Kilometer lange Ackerloipe, seit 1976. Geräumt wird nichts, der Kamm ist kahl und windig – und genau deshalb im Winter am schönsten.
Unsere Bilder von der Winterwanderung ab Lonau: Raureif an den Buchen, tief verschneite Fichten auf dem Kamm, Eiszapfen am Wegweiser – und oben dampft die Suppe.



Etwa drei Stunden für 7,5 Kilometer und rund 450 Höhenmeter. Als Rundtour durchs Mariental hinauf und durchs Kirchtal zurück sind es 16,5 Kilometer und gut fünf Stunden mit Einkehr.
Ganzjährig, April bis September 9 bis 17 Uhr, Oktober bis März 9 bis 16 Uhr. Mittwoch ist Ruhetag, außer an Feiertagen. Der Aussichtsturm ist zu den Öffnungszeiten zugänglich.
Die Forststraßen ab Lonau sind befahrbar, die Kirchtalstraße bis zum Teilungspfahl sogar asphaltiert. Es sind aber 7,5 Kilometer stetig bergauf, das ist etwas für Geländewagen und ausdauernde Eltern. Flacher ist der Weg ab Stieglitzecke über die Ackerstraße.
Ab dem Parkplatz Stieglitzecke an der B 242: 7 Kilometer fast eben über die Ackerstraße auf 800 Metern Höhe, rund 180 Höhenmeter als Rundweg. Der Parkplatz ist kostenlos und hat eine Bushaltestelle.
Nummer 144 an der Hanskühnenburg und Nummer 143 an der Köte am Schindelkopf am Südwestende des Kamms. Der Große Knollen mit Nummer 150 liegt nicht auf dem Acker, sondern südöstlich von Lonau.
Aufstehen, Frühstück, los. Unser Ferienhaus in Lonau liegt am Beginn des Weges – Wunschzeitraum im Kalender prüfen und unverbindlich anfragen.
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