
Hanskühnenburg, 811 m
Durchs Kirchtal auf den Acker, 7,3 Kilometer, drei Stunden. Oben Baude, Turm von 1914, Stempel 144 und der Blick über den Waldwandel bis zum Brocken. Goethe war hier am 14. August 1784. Zur Hanskühnenburg
Lonau ist eine Insel im Nationalpark: Das Dorf ist ausgespart, der Wald drumherum gehört dazu. Wer vom Haus losgeht, ist nach zweihundert Metern im Schutzgebiet, und das reicht von hier bis auf den Brocken. Hier steht, was dort gilt, was dort lebt und wie man es ohne Auto erreicht.
Der Nationalpark Harz ist mit rund 24.700 Hektar einer der größten Waldnationalparks Deutschlands, ein Zehntel des ganzen Harzes, 25 Kilometer breit und 35 lang, von 270 Metern im Süden bis zum Brocken auf 1.141 Metern. Er entstand am 1. Januar 2006 aus zwei Vorgängern: dem Nationalpark Hochharz in Sachsen-Anhalt von 1990 und dem niedersächsischen Nationalpark Harz von 1994. Verwaltet wird er aus Wernigerode, für den Südwesten ist die Außenstelle Oderhaus bei Sankt Andreasberg zuständig.
Sein Auftrag ist ungewöhnlich für ein Land, in dem jeder Wald bewirtschaftet wird: Auf über 70 Prozent der Fläche greift niemand mehr ein, das Ziel sind 75. Bäume sterben, fallen und bleiben liegen. Was dabei gerade mit der Fichte passiert, erklären wir auf der Seite zum Borkenkäfer. Dazu kommen rund 2.000 Hektar Moore, der einzige Mittelgebirgsgipfel Deutschlands mit natürlicher Waldgrenze und über 10.000 Tier- und Pflanzenarten.
Herzberg mit Lonau und Sieber gehört zu den zwölf Nationalparkgemeinden, die Tourismuswerbung nennt Herzberg das Südtor. Das Dorf selbst ist eine ausgesparte Fläche: Die Parkgrenze läuft hinter den letzten Gärten, der Wald ab Haustür gehört zum Nationalpark-Revier Schluft, 2.738 Hektar zwischen 280 und 865 Metern. Im Dorfgemeinschaftshaus sitzt eine Rangerstation mit Infopunkt. Das frühere Auerhuhn-Schaugehege des Nationalparks ist seit Oktober 2025 geschlossen und wird zurückgebaut, die Wiederansiedlung des Auerhuhns im Harz ist gescheitert.
Die Regeln gelten ab der Grenze hinter dem Garten, also praktisch auf jeder Wanderung ab Haus. Verstöße sind Ordnungswidrigkeiten.
Nach rechts wischen. Vier Wege beginnen an der Haustür, einer zehn Minuten entfernt.
Nach rechts wischen.
Nach rechts wischen. Die beiden nächsten liegen 25 und 40 Minuten vom Haus.
Zeiten und Preise auf dieser Seite sind eine Stichprobe von uns, Stand Oktober 2026. Sie können sich ändern – bitte vor dem Ausflug direkt beim Anbieter nachsehen:
Acker, Graben und Brocken, von uns fotografiert.
Für uns hinter dem Garten: Lonau ist ein Dorf in einer Aussparung des Parks, der Wald drumherum gehört dazu. Einen Eingang mit Schranke gibt es nicht, an den Wegen stehen die gelben Nationalpark-Schilder mit den Regeln.
Nein. Auch die meisten Besucherzentren sind frei, nur das Brockenhaus auf dem Gipfel und das HarzWaldHaus in Bad Harzburg kosten Eintritt.
Ja, das ganze Jahr an der Leine und auf den Wegen. Bei uns im Haus ist er willkommen, der Wald beginnt hinter dem Zaun.
Die Wege verlassen, Feuer machen oder rauchen, zelten, Drohnen fliegen, Pilze oder Beeren sammeln. Radfahren ist auf fast allen Wegen erlaubt.
Wild praktisch nie, sie sind scheu und nachts unterwegs. Im Schaugehege an der Rabenklippe bei Bad Harzburg, rund 4 Kilometer zu Fuß, mit Fütterung. Wer Rotwild sehen will, geht im Winter zum Rehberger Grabenhaus oder zur Beobachtungsstation im Odertal.
Nein. Der Nationalpark hat es im Oktober 2025 dauerhaft geschlossen, die Anlage wird zurückgebaut. Die Rangerstation im Dorfgemeinschaftshaus und der Rundweg um Lonau bleiben.
An einigen Stellen: die Beobachtungsstation im Odertal auf befestigtem Weg, das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg und das Besucherzentrum Torfhaus. Der Weg ab Lonau zur Hanskühnenburg ist eine Forststraße, mit geländegängigem Wagen machbar.
Zwei Häuser in Lonau, die Parkgrenze hinter dem Garten, der Acker ab Haustür. Wunschtermin prüfen und unverbindlich anfragen.
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