Ein Stausee von 1722 auf über 700 Metern, gebaut von Bergleuten, heute Welterbe und der einzige See im Nationalpark, in dem Baden erlaubt ist. Rundweg in anderthalb Stunden, kostenloser Parkplatz, kein Kiosk, keine Musik. Für heiße Tage und für Abende, an denen es aussieht wie in Schweden.
Zwischen 1715 und 1722 stauten Bergleute die Oder, um die Gruben von Sankt Andreasberg mit Wasser zu versorgen. Der Damm aus Granitblöcken hält ohne Mörtel bis heute.
Einer der wenigen Stauseen im Harz, in denen Baden ausdrücklich erlaubt ist. Aber nur an den ausgewiesenen Stellen, unbewacht und kalt – es ist ein Bergsee.
Mit Kindern: flach einsteigen, im Blick behalten, Handtücher und etwas Warmes einpacken. Nach dem Bad ist der Rundweg die beste Art, wieder warm zu werden.
Die Nationalpark-Tour W6: einmal um den See, über den Damm, durch das Moor auf Bohlenstegen, an alten Fichten vorbei. Leicht, aber nichts für Räder.
Im Winter ist der Weg begehbar, die Bohlen werden bei Eis spiegelglatt. Der zugefrorene See darf nie betreten werden: Der Wasserspiegel schwankt, unter dem Eis entstehen Hohlräume.
Der Oderteich liegt an der Harzhochstraße zwischen Sankt Andreasberg und Torfhaus. Wer mehr will als die Runde, hat drei Richtungen.
Ja, an den ausgewiesenen Badestellen am Ost- und Westufer nahe der Staumauer. Der hintere Teil des Sees ist Ruhezone. Es gibt keine Aufsicht, das Wasser ist Moorwasser und kalt, und Boote oder SUPs sind im Nationalpark verboten.
Rund 4,5 Kilometer, eine bis anderthalb Stunden, fast ohne Steigung. Der Weg führt über Bohlenstege, Wurzelpfade und die Staumauer und ist deshalb nicht für Kinderwagen geeignet.
Nein, der Wanderparkplatz direkt an der Staumauer ist kostenlos. Bei schönem Wetter an Wochenenden ist er schnell voll.
Nein. Die nächste Einkehr mit Toilette ist die Kaffeeklappe am Parkplatz Oderbrück, zwei Kilometer weiter, oder das Rehberger Grabenhaus am Ende des Rehberger Grabens.
So wird er oft genannt, ganz stimmt es nicht, im Oberharz gibt es ältere Teichdämme. Sicher ist: Er wurde 1715 bis 1722 gebaut und war bis um 1890 die größte Talsperre Deutschlands. Seit 2010 gehört er zum UNESCO-Welterbe.
Baden am Nachmittag, Kamin am Abend. Unser Ferienhaus in Lonau liegt am Südrand des Nationalparks – Wunschzeitraum im Kalender prüfen und unverbindlich anfragen.
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