Ein Tag, drei Ziele, ein Parkplatz: morgens die König-Hübich-Route um den Hübichenstein, mittags Einkehr auf dem Albertturm, nachmittags acht Grad in der Iberger Tropfsteinhöhle. Die älteste Bergstadt des Oberharzes liegt 30 Minuten von unserem Haus.
Ein Sagenweg auf halber Höhe rund um die Bergstadt: Einmal auf 400 Metern angekommen, bleibt der Weg fast eben. Sieben Einstiege, deshalb lässt sich die Runde beliebig kürzen.
Die Sage: Unter dem Hübichenstein wohnt der Zwergenkönig Hübich, hilfsbereit, solange niemand seinen Felsen besteigt. Ein Förstersohn tat es doch, blieb festgezaubert und kam erst mit Reue und Silbertalern wieder herunter, mit denen die Kirche in Grund gebaut worden sein soll. Als Tillys Soldaten im Dreißigjährigen Krieg die Felsspitze abschossen, verlor Hübich seine Macht und verschwand. Tourbeschreibung bei Harzinfo.
Drei Stationen, die auch einzeln einen Halbtag füllen.
Schauhöhle seit 1874 im Riffkalk des Iberg, entstanden durch die Verwitterung von Eisenerz. Dazu das Museum über die Lichtensteinhöhle: ein bronzezeitliches Höhlengrab, aus dem der älteste genetisch belegte Familienstammbaum der Welt rekonstruiert wurde – 3000 Jahre alt, drei Generationen, und elf heutige Bewohner der Gegend tragen dasselbe Erbgut.
Preise Stand September 2026 laut Betreiber. Im Herbst 2026 gab es einzelne Schließtage für Wartung, vor der Fahrt kurz nachsehen.
Die älteste Bergstadt des Oberharzes. 1992 schloss die Grube Hilfe Gottes als letztes Erzbergwerk des Oberharzes, das Welterbe blieb.
Etwa 3:15 Stunden für 10,7 Kilometer und rund 200 Höhenmeter. Weil der Weg sieben Einstiege hat, lässt er sich auf eine Stunde kürzen, zum Beispiel vom Parkplatz Hübichenstein durch den WeltWald zum Albertturm und zurück.
Erwachsene 12 €, Kinder von 4 bis 17 Jahren 8 €, eine Familie mit zwei Erwachsenen und einem Kind 28 €, jedes weitere Kind 4 €. Die Führung ist im Preis enthalten. Wer nur das Museum sehen will, zahlt 8 beziehungsweise 4 €.
Ab vier Jahren. In der Höhle sind es rund 100 Steinstufen und acht Grad, deshalb kein Kinderwagen und eine warme Jacke. Das Museum ist barrierefrei.
Ja. Vormittags die Route oder die kurze Variante zum Albertturm mit Einkehr, gegen 14 Uhr zur Höhle, letzte Führung ist um 16 Uhr. Von Lonau sind es 30 Minuten Fahrt.
Nach der Wiedereröffnung 2025 nennen die Quellen Mittwoch bis Sonntag ab 10:30 Uhr mit Ruhetag Montag und Dienstag. Weil sich das ändern kann, vor dem Aufstieg kurz anrufen.
Morgens Sagenweg, nachmittags Höhle, abends Kamin in Lonau. Wunschzeitraum im Kalender prüfen und unverbindlich anfragen.
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